Aktuelles in der Inter/Transkultur bei SPOKUSA im Mai

In unserem Kistengemüsegarten im Hof der alten Grammophon ziehen die Pflanzen ein, Tomaten, Auberginen, Paprika und Kräuter. Bohnen und Kürbisse werden ranken. Außerdem:

  • Am Mittwoch, den 08.05. um 10.00 Uhr lädt Junka zum japanischen Kochatelier. Reisbällchen und Misosuppe kochen wir gemeinsam vegetarisch und lernen ein Stück japanischer Lebensart kennen, das wir mit nach Hause nehmen können.
    Bitte melde dich unter info@spokusa an. Wir freuen uns über eine soliSpende.
  • am Donnerstag, den 16.05. um 16.00 Uhr lädt Friederike Schiebenhöfer, autorisierte Märchentherapeutin ein, sich mit dem Sterben auseinanderzusetzen, archaische Bilder, bauen Brücken zu anregende Gesprächen:
    „Einfach und natürlich mit dem Sterben leben*
    Wie die Heilkraft der 7 Ur-Bilder des Märchens dabei hilft, einen Umgang mit dem Sterben zu finden.
    Einen schönen Tod wünschen sich viele Menschen. Könnten wir das beeinflussen, ja sogar lernen? Entdecke, wie das Sterben etwas Natürliches ist und zum Leben dazu gehört. Mit Hilfe von Märchen-Betrachtungen, dem Erleben der 7 Ur-Bilder, die Denk-, Fühl- und Handlungsprozesse des Menschen beschreiben sowie geführter Meditation öffnest Du Dich für die Innere Welt. Hier gibt es keine Grenze zwischen Leben und Tod. Hier kommst Du in Kontakt mit der Inneren Gegenwart. Mit IHR kannst Du das Vertrauen in Dich selbst stärken, Dich von Ballast lösen und auf natürliche Weise Dein Stirb und Werde erschauen.“ Siehe auch www.gluecklich.maerchenhaft-leben.de
    Bitte melde dich unter info@spokusa an. Wir freuen uns über eine SoliSpende
  • Am Freitag, den 31.05., dem Tag der Nachbarschaft am Freitag den feiern wir mit einem Mitbringpicknick um 10.00 Uhr gemeinsam mit der Nordstadtbibliothek und den Mitbewohner*innen von hanova wohnen+. Ein Ort der Begegnung vor den Türen der Bücherei. Komm vorbei!

Neues Kursprogramm April bis Juni 2024

Es sprießt und wächst in allen Ecken, der Frühling kommt. Die richtige Zeit für das neue Kursprogramm von SPOKUSA für die Angebote von April bis Jui 2024, das nun online steht. Frühlingshaft grasgrün und gut gefüllt mit Neuem und Altbewährtem, mit Kursen und Workshops, in Präsenz, hybrid oder online.
Anmeldungen sind ab sofort möglich. Anmelden könnt Ihr euch entweder telefonisch, per Post, per mail oder mit unserem Online-Anmeldeformular, wenn ihr den gewünschten Kurs auswählt. ACHTUNG: Am Anfang stehen zunächst die noch bis zu den Osterferien laufenden Kurse.
Außerdem gibt es eine Wochenübersicht über die regelmäßige laufenden Kurse.

Stand 02.03.2024

Jugendarbeit geht unter

Die Stadt Hannover plant im nächsten Haushaltssparprogramm, diverse Zuwendungen an die freien Träger um bis zu 15 % zu kürzen ... Also auch bei uns. Wir als Kultur- und Jugendhilfe-Träger kritisieren dies auf's Schärfste und haben die Kampagnen-Aktionswoche der offenen Kinder und Jugendarbeit vom 10. bis 13. Oktober mitgestaltet.

Wir freuen uns nun, am 13. Oktober um 17 Uhr im Kino im Sprengel gegenüber von unserem Kinderhaus Spunk den Film "Jugendarbeit geht unter" zu präsentieren. Kommt alle und unterstützt uns, damit es weitergehen kann mit der erfolgreichen, bereichernden, wertvollen und nicht wegzudenkenden Jugendarbeit in der Nordstadt und Hannover.

Auf Instagram gibt es auch Infos unter #sosjugendarbeit und #achtungsägefisch

Stand: 11.10.2023

Nordstädter Kindertafel endet zum 31.12.2023, Kooperation löst sich auf

Die Kooperation schreibt hierzu:

Liebe Interessierte, Freunde und Freundinnen der Nordstädter Kindertafel,
das Projekt Nordstädter Kindertafel wird ab 2024 nicht mehr in seiner bisherigen Form bestehen. Die Kooperation löst sich zu Ende 2023 auf, die Diakonisches Werk gGmbH und die ev.-luth. Nordstädter Kirchengemeinde steigen aus unterschiedlichen Gründen aus, SPOKUSA e.V. mit seinem Kinderhaus Spunk und die berufsbildende Anna-Siemsen-Schule werden weiterhin gemeinsam Projekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Nordstadt umsetzen.
Seit November 1999 bestand die Kindertafel und war im Laufe der gut 23 Jahre für viele Kinder in der Nordstadt ein verlässlicher Ort für gesundes, kindgerechtes Mittagessen und Gespräche nach der Schule in einer vertraulichen Atmosphäre, ein offener Ort für ihre Sorgen und Nöte. Ein Ort, an dem sie in Dana Njie eine vertrauensvolle, zuverlässige und parteiliche Ansprechpartnerin hatten. Ein Ort, an den sie spontan gehen konnten und immer willkommen waren.

Mit der Corona-Pandemie und zeitgleich dem brandschutzbedingten Verlassen des Kindertafelraums in der Lutherkirche veränderte sich viel in der Kindertafel. Es gab keinen verlässlichen Raum mehr, die Lebensrealität der Kinder wandelte sich nach und nach – der Bedarf an der Kindertafel in seiner bisherigen Form »verschiebt« sich. Von Beginn an war das Ziel der Kooperation, irgendwann überflüssig zu sein, weil alle Kinder ausreichend versorgt sind. Und das ausdrücklich nicht nur mit Essen. Jährlich haben wir den Bedarf und die finanziellen Möglichkeiten überprüft und jeweils einen Beschluss zur Weiterführung gefasst. Dies ist uns nun nicht mehr möglich.
Die Bedarfe haben sich verschoben, die Lebensrealität und die Ansprüche der Familien verändert. Wir spüren und hören einen größeren Wunsch nach Sicherheit, Eltern suchen nach verlässlicher Betreuung, Hortplätze fehlen, Ganztagsschulen können dies nur bedingt auffangen.
Diese Bedarfe und Wünsche können und möchten wir mit dem Projekt Nordstädter Kindertafel nicht decken, da wir überzeugt sind, dass dies nicht auf Spendenbasis und mit dem hohen Engagement gemeinnütziger Initiativen gewährleistet werden kann, sondern aus öffentlichen Mitteln, die sozialpolitisch gewollt sein müssen.

So werden wir das Projekt am Ende des Jahres auslaufen lassen. Wir bedauern dies einerseits sehr, sind aber überzeugt, den richtigen Schritt zu machen. Und wir hoffen sehr, dass Sie als Freund, Freundin und wohlwollende Begleitung diesen Schritt nachvollziehen können. Gerne sind wir auch ansprechbar, melden Sie sich einfach bei Frau Harborth.
Wir haben über die Jahre keine Statistik geführt, wieviele Kinder von der Kindertafel in der Nord-stadt profitiert haben, denn die Kindertafel war stets offen, doch es waren sicherlich einige tausend. Und das ist nicht zuletzt der Verdienst vieler Spender*innen und Unterstützer*innen, die den »Erfolg« dieses besonderen Projektes, der Nordstädter Kindertafel, ermöglichten. Vielen herzlichen Dank dafür auch nochmal an dieser Stelle! Bleiben Sie uns gewogen!
Bettina Harborth (SPOKUSA e.V., Kinderhaus Spunk), Mareike Lenz (ev.-luth. Nordstädter Kirchen-gemeinde), Bernd Möller (Diakonisches Werk gGmbH), Christiane Siegel-Fricke (Anna-Siemsen-Schule, BBS 7)
– für die Kooperation Nordstädter Kindertafel –

Stand 10.10.2023

Pop up der alten Schachtel - Projekt

Hast du Lust mitzumachen?
In den nächsten neun Monaten entwickeln wir eine Revue, ein Spiel aus Theater und Tanz, Gesang und Bildern. Wir freuen uns über Frauen, die Freude am gemeinsamen Tun in einem künstlerischen Prozess haben, neugierig sind und Lust haben, auszuprobieren und umzusetzen:

Pop up der alten Schachteln - eine Revue zu den Rollenbildern alter Frauen
Eine Gruppe Damen mit sehr diversen Biografien, religiösen, kulturellen und Bildungshintergründen will Altersdiskriminierung untersuchen: Welchen intersektionalen Diskriminierungsformen unterliegen alte Frauen in unserer Gesellschaft? Wie können wir in einen fruchtbaren Intergenerationsdialog treten? Gemeinsam mit jungen Künstlerinnen wird die Recherche mit einer Revue aus Tanz, Musik und Wort in einem Ladengeschäft oder neudeutsch Popup auf die Bühne gebracht.

Die Mitstreiterinnen sind momentan 12 Damen der Generation 55+ aus der Nachbarschaft und dem Stadtgebiet Hannovers. Es sind Frauen mit sehr diversen Biografien, religiösen, kulturellen und Bildungshintergründen. Sie sind SPOKUSA eng verbunden, haben bei dem vorherigen Projekten Kreuzstiche mitgemacht.
Gundel Gebauer und Leila Semaan: die Theaterpädagogin schafft Raum, um Erlebtes sinnlich wahrnehmbar zu machen und für Sprachexperimente, die feinsinnige Anregungen zu geben.
Katja Krause: die Kunstvermittlerin eröffnet Raum für Gestaltungs- und Umsetzungsideen
Dörte Redmann: die Projektleitung des Bereichs Trans-/Interkultur und Kunstgeragogin baut die notwendigen Brücken und hält die Fäden zusammen.
Zusätzlich laden wir junge diverse Musiker*innen/Tänzer*innen ein, die das Projekt professionell ergänzen und inspirieren.

Thema und Ziel
In den letzten beiden Jahren haben wir intensiv zum Thema Empowerment und Rassismus gearbeitet. Dabei sind wir immer wieder über Stereotype sowie kleine miese und intersektionale Alltagsdiskriminierungen gestolpert. Dazu wollen wir arbeiten.

Konkret:

  • Wir starten am 12.9.2023 immer dienstags von 15.30 – 17.00 Uhr bei SPOKUSA
  • Unsere Forschungsrecherche beginnt mit Besuchen bei beteiligten Frauen, hier lernen wir die Lebenswelt der Teilnehmerinnen kennen. Konzentrieren uns auf die Person, die Details und Besonderheiten, sammeln Eindrücke und Statements. Im Laufe der Besuche entwickelt sich Ideen für bewegte Bilder, aus Musik, Gesang, Tanz. Es wird eine sehr persönliche Installation entstehen, vielleicht ein Wohnzimmer mit bewegten und unbewegten Bildern.
  • Im Laufe der Zeit treffen wir junge Aktivistinnen und Künstlerinnen. Gemeinsam entwickeln wir die Inhalte unserer Aufführung.
  • Die Revue lädt ein zu Einblicken in Lebensräume und Potenziale unsere Generation, um eine inklusive und altersgerechte Gesellschaft aufblitzen zu lassen. An einem langen Wochenende Mitte Juni 2024 soll es je zwei Vorstellungen das geneigte Publikum geben: Es gibt Cupcakes, Upgecyceltes und Überraschendes, Körper_Rollen_Bilder, ein lässig geschmettertes Lied, phantastische, kitschige Momente und jede Menge Klatsch über alte Weiber aus einigen Ecken der Welt.

Bitte melde Dich bei Dörte Spokusa Trans-/Interkultur 0511 - 70 23 60 oder redmann@spokusa.de

Stand 30.08.2023

Solidarität

Wir sind in Gedanken und mit unserem Herz bei unseren Freundinnen und Freunden, die von Erdbeben, Krieg und Unterdrückung betroffen sind, unterstützen die Spendenaufrufe internationaler NGOs und Demonstrationen für die Revolutionärinnen im Iran.

Tanzlehrerpaar und Tanzlehrer gesucht

Wir suchen für unsere Standard- und Lateinkurse einen Tanzlehrer wie auch ein Tanzlehrerpaar. Du hast Interesse? Dann melde dich im Büro.

Stand 20.06.2022

Spunkis helfen Kindern der Ukraine mit 1.065,67 €

Gemeinsam haben die Spunkis im Plenum besprochen, Spenden für die Kinder der Ukraine zu sammeln. Und haben dazu ihre Kinderzimmer durchforstet nach Sachen, die sie auf einem Flohmarkt am 18. März feilgeboten haben. Sie haben Friedenstauben und wunderschöne Schalen getöpfert, Stofftaschen bedruckt, ihre Familien um Kuchenspenden gebeten und Transparente, Plakate und Handzettel entworfen für ihren Friedensspaziergang durch die Nordtstadt am 17. März. Bei all diesne Aktionen wurde viel und ausführlich über den Krieg gesprochen.

Am Freitag, 18. März stieg dann der Flohmarkt mit Kuchenbasar vor dem Spunk. Zahlreiche Menschen kamen, die begeistert von der Initiative der Kinder waren und fleißig einkauften - nciht ohne die Beträge ausgesprochen großzügig aufzurunden. Fast alles ging weg. Auf jeden Fall am Kuchenbüffet.

So kamen bei der Aktion unglaubliche 1.065,67 € zusammen. An welche Organisation das Geld nun gespendet wird oder ob es auf mehrere Organisationen verteilt wird, wird wiederum im Plenum beschlossen.

Auf jeden Fall danken die Spunkis allen Beteiligten für die große Spendenbereitschaft!

Stand 30.03.2022