Die Blaue Zone lädt ein zum sommerlichen Kulturcamp!

Eine Woche vom 5. bis 14.08.2022 glücklich sein! Kunst, Kultur und Mitmachen für Menschen ab 55. Ein herzliches Willkommen!

Die Blaue Zone ist ein barrierefreier offener Ort für Leute ab 55 auf dem Andreas-Hermes-Platz. Ein Ort zum Werden und
Weiterwachsen und Sein. Wir wollen mit Dir tanzen, kreativ sein, Pläne schmieden, lecker essen, kontrovers diskutieren und
Banden bilden, jede Menge Spaß haben beim Altwerden und so …
Dafür haben wir ein wundervolles, abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt: Mit einem üppigen Blauen Brunch  beginnt das Kulturcamp am Freitag, 05.08. um 12 Uhr. Zahlreiche Workshops und Veranstaltungen folgen in den nächsten
zehn Tagen, um dann am Sonntag, 14.08. um 12 Uhr, mit einem Blauen Brunch abzuschließen.

Unser Augenmerk in diesem Jahr ist der eigene Körper in reifer Schönheit. Wohnen im Alter, interaktives Theater und Tanz,  sich selbst organisieren, das Blaue Atelier, eine Schreibwerkstatt und viele andere Angebote finden sich im Programm
des Kulturcamps, in dem täglich Workshops stattfinden. Gemeinsames Tanzen, Kochen, Essen und die Möglichkeit, einfach andere Menschen kennenzulernen, um zusammen das Alter zu genießen, prägen das Kulturcamp. Viele Angebote sind kostenlos und offen für alle Interessierten.
Am Mittwoch, 10.08., lädt die Blaue Zone ein zum »Markt für weises Wissen« mit Informationen zu vielen Themen des Alterns: Reisen, Wohnen, Gesundheit, Bewegung, … Spannende Lesungen mit Anna Freixas und Ronja Ebeling erwarten uns am Samstag, 06.08., bzw. Montag, 08.08. Beim Rudelsingen am Dienstag, 09.08. kann kostenlos selbst gesungen werden, die Last Heroes laden am Mittwoch, 10.08., mit ihrer Neverending Tour zum Konzert ein.

Seit 2017 veranstalteten der Verein SPOKUSA und das Kulturzentrum Pavillon gemeinsam die Blaue Zone. Hier treffen sich Menschen ab 55, die sich gemeinsam und zusammen mit Künstler*innen mit Fragen des Alterns befassen. Regelmäßig findet das Blaue Dinner statt und aus dem ersten Camp 2017 sind Gruppen entstanden zu Themen wie Wohnen, Kunst und Literatur.
Das Projektteam besteht aus Dörte Redmann von SPOKUSA, Susanne Müller-Jantsch vom Kulturzentrum Pavillon, Hanne Bangert, die sich ehrenamtlich für die Blaue Zone engagiert, sowie Jule Cirksena, Studentin der Kulturwissenschaft.

Wir freuen uns auf eine offene, tolerante Veranstaltung! Das komplette Programm gibt es auf der Webseite der Blauen Zone:
www.die-blaue-zone.de
In Kooperation mit workshop hannover e.V. und der Oststadtbibliothek.
Die Blaue Zone wird gefördert durch den Landesverband Soziokultur Niedersachsen, die Trias Stiftung, die Landeshauptstadt
Hannover (Fachbereich Senioren, Beauftragte der Menschen mit Behinderung, Bezirksrat Mitte), das Ministerium für Soziales,
Gesundheit und Gleichstellung Nds. und die VGH Stiftung.

Infos und Anmeldung:
info@die-blaue-zone.de
0511 - 23 55 55 67

Stand 02.07.2022

Frauen in der Inter/Transkultur bei SPOKUSA

Unser Garten fängt an zu wachsen, die Tomaten blühen und die Bohnen ranken. Bei dem guten Wetter treffen wir uns zu den Kursen unter dem Baum vor der Alten Grammophon bei Sonnenschein und unter dem Glasdach wenn es regnet. In luftiger Stuhlrunde gibt es Tee und Kaffee, Gespräche, Unterricht und Gemeinschaft.

Wir freuen uns auf dich!

Sorbet
An den Freitagen besuchen wir uns gegenseitig in den Schrebergarten und Gärten von 10 – 12 Uhr.
Bei Regen fällt der Besuch aus.

Am Freitag den 17.06.2022 fahren wir um 9.30 Uhr ab Haltestelle Strangriede in den Tiergarten. Bitte bring dir eine eigene Tasse und Besteck mit sowie und ein Picknick

Stand 15.06.2022

KREUZSTICHE

Politische working spaces mit dem widerspenstigen Kreuzsticheteam:

Seit Anfang des Jahres arbeitet eine engagierte Gruppe von Frauen zwischen 50 und 75 Jahren im Rahmen der Trans-/Interkultur von SPOKUSA mit Künstlerinnen in einem politischkünstlerischen Prozess.
Jeden Dienstag treffen wir uns digital im Zoom. Die tief empfundenen strukturellen Ungerechtigkeiten der Gesellschaft, die sich in Diskriminierungen und Vorurteilen manifestieren, sind Gegenstand unserer intensiven Gespräche. Allyship und Sisterhood, Postkolonialismus und Alltagsrassismus beflügeln unsere Gedanken, reiben sich an unseren diversen Biografien und öffnen neue Perspektiven auf unser Leben. Wir tauchen in die Welt des Aktivismus junger Frauen, lassen uns anregen von der künstlerischen Bewegung des craftivism (craft + activism). Wir sticken und drucken, experimentieren mit handwerklichen Traditionen, um unsere Gedanken künstlerisch umzusetzen. In einer Gesellschaft, die immer weiter auseinanderrückt und in der sich Menschen zurückziehen, öffnen wir den Raum für Diskurse und suchen Verbindungen zwischen uns Frauen, uns Menschen.

Wir wollen ein Zeichen setzen, stickend, druckend, bunt und kraftvoll. Getragen von den Einfällen zwischen Künstlerinnen und Teilnehmerinnen entsteht so nach und nach eine interaktive Installation. Im Rahmen der Blauen Zone laden wir dich ein mitzumachen in einer kreativen Werkstatt, einem offenen Atelier und Teil einer stichelnden Intervention zu werden. Beziehe Position! Komm vorbei!

Der working space wird immer mal wieder in der Öffentlichkeit aktiv werden. Den vorläufigen Endpunkt unserer Arbeit setzen wir am 11. Oktober. Hier werden wir im Rahmen der deutsch-türkischen Kulturtage an noch unbekanntem Ort unsere vorläufigen Ergebnisse präsentieren.
Gundel Gebauer, Katja Krause , Dörte Redmann und Leila Semaan kreieren seit Jahren Projekte mit älteren Damen im Rahmen der Trans-/Interkulturellen Arbeit von SPOKUSA. Eingeladen haben wir in diesem Jahr Theresa Klement.

Stand 02.07.2022

Liebe Nachbarinnen

Unsere Treffpunkte, Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder, Frauen und Familien machen Freude und kosten fast gar nichts! Sie sind herzlich eingeladen mitzugestalten, Wünsche zu äußern, Ihr Können zu zeigen! Wir freuen uns auf Sie und Ihre Ideen, Anregungen und ihre Fertigkeiten. Kommen Sie vorbei! Mischen Sie sich ein! Täglich ändert sich etwas, aktuelles finden Sie hier! Informieren Sie sich oder rufen Sie an!

ACHTUNG: In Zeiten der Pandemie verzichten wir auf gemeinsames Essen und Kochen. Aber bringe für dich persönlich gern etwas mit und auch gern dein Besteck, Kaffee/Teebecher und den Teller.

In der Alten Grammophon

Die 2. Etage in der Alten Grammophon bietet einen schönen Rahmen als Treffpunkt für Frauen und Kinder. Aus den Ideen und Bedürfnissen der beteiligten Frauen entwickelt(e) sich eine bunte Palette verschiedener Gruppen und Kurse: Erzählcafés und ABC-Kurse in Muttersprachen oder Fremdsprache, Sport- und Kreativangebote sowie Exkursionen.

Das Lebensumfeld unseres Stadtteils und der Stadt Hannover liegt uns besonders am Herzen. Die Interkultur bei SPOKUSA ist mit vielen Institutionen und Vereinen vernetzt, mit denen wir kooperieren, über deren Arbeit wir informieren und die wir gern bei Bedarf zu Rate ziehen.

Während der Oster- und Weihnachtsferien findet kein Angebot statt.

Gefördert von ...

Bezuschusst wird unsere Arbeit durch die Stadt Hannover mit einer jährlich neu zu beantragenden Beihilfe. Die Kurse werden unterstützt von der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben e.V.

Für die Angebote wird eine Gebühr von 1 Euro pro Termin erhoben. Eine Ausnahme sind die selbst organisierten Kurse und die nicht fortlaufenden Angebote wie Schwimmen und der Fahr!Radkurs. Die großen Projekte, die wir im Stadtteil durchführen, werden gesondert beantragt und bezuschusst.

Interkultur bei SPOKUSA

Sie möchten kreativ sein, Frauen aus der Nachbarschaft kennenlernen? Unsere Arbeit mit und für Frauen aus der Nachbarschaft wird von der Idee des gegenseitigen Verständnisses und der Toleranz getragen. Es werden verschiedene Sprachen gesprochen, es gibt verschiedene kulturelle Hintergründe und Erfahrungen. Es eint uns das Bedürfnis, uns heimisch und geborgen zu fühlen. Mal in der Muttersprache, mal in Deutsch. Gedanken austauschen, die eigenen Fertigkeiten teilen, sich fortbilden und Spaß haben ist unser Ziel. Wir sind überparteilich, nicht konfessionsgebunden und ergreifen immer Partei für Frauen- und Kinderrechte. Wir gestalten aktiv unsere Umgebung.

Soziokulturelle Projekte

Ein Kunstprojekt war der Beginn der Interkultur bei SPOKUSA im Jahr 1992. Wir leben die Tradition weiter, erforschen Themen, die wir interessant finden, laden Künstlerinnen und Kulturschaffende ein mit uns auf Forschungsreise zu gehen und präsentieren unsere Arbeit im Stadtteil. Kunst als Mittler, um kleine und große Nachbarinnen an einen Tisch zu bringen, zur Bereicherung der Stadtteilkultur.

Fast jedes Jahr veranstaltet die Interkultur bei SPOKUSA ein großangelegtes, interdisziplinäres und spartenübergreifendes sprudelndes Ereignis. „der schönste tag im leben...“, „heimwärts“, „Indianer“, „Geschöpfe der Nacht“, „Wut", „life loops part 1+2", „Zwerg Nase“, „Kaiserinnentheater“...